Kesser Kobold, fast vergessen
Über mich ...
My Fair Lady Maskottchen, 3.6.2004-8.10.2020
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in memoriam Xelina vom Pfefferhäuschen - 4.7.1998 - 13.1.2014
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in memoriam Leon
In memoriam Umbani Beira
Bullterrierjahre Teil I
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Die Wahrheit über Kampfhunde...
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Kesser Kobold, fast vergessen


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Bitte gerne weiter bis nach unten scrollen -
da geht es erst richtig los!

An erster Stelle eine Bitte um Entschuldigung
für die manches Mal recht penetrante Werbung
auf meiner Homepage.
Mir gefällt dieses aufdringliche Zeugs auch nicht,
ABER
die Website ist KOSTENLOS,
daher ist die Werbung leider nicht zu vermeiden...
Also: Einfach "Steuerung" und "Entf." drücken...


...und an zweiter Stelle:
bitte lassen Sie sich nicht durch
Bilder von zum Teil wirklich nicht gerade hübschen Hunden,
die als sogenannte "Affenpinscher"
  durch das Internet geistern,
abschrecken.
Es gibt Bilder von typischen, aber leider genauso oft welche von wenig typischen,
und es gibt  häufig Bilder auch von Hunden,
die als Affenpinscher bezeichnet werden, aber ÜBERHAUPT KEINE  sind!
***
... wann immer sie gehen - es ist immer zu früh ...

 
My Fair Lady Maskottchen,
die Stammmutter unseres
Zwingers "Lakritznase",
hat sich am 8.10.2020
im stolzen Alter
von 16,5 Jahren
auf den Weg zur Regenbogenbrücke
begeben.

Das Foto zeigt sie

im Alter von 14! Jahren

in Top-Form
nach 19 Welpen in
4 Würfen!

Danke für diesen Schatz, liebe Lilo Bergmeyer!

***
Herzlich Willkommen
auf der
privaten Homepage der
LAKRITZNASE-Affenpinscher
und "dem übrigen Rudel"**
von
Gabriele (Gaby)* und Rolf Trosbach
*Näheres über mich erfahren Sie
auf der Seite "...über mich"
s. Menü-Seite links

 

**Auf der Seite "Aisha"
steht die Geschichte,
wie wir zu unserer
Border-Collie-Dame Bille
kamen ...

Kontakt: e-mail: gabriele.trosbach@r
ub.de

übrigens:
alle Personen, die auf meiner HP zu sehen sind und/oder namentlich erwähnt werden, haben mir dazu ihre Einwilligung erteilt!


---


Lakritznase Gregor gen. LokiPoki
Besitzerin Lenka Marikova, Tschechien
Foto: Lenka Marikova

***
updated am
23.02.2021 -
was ist neu?

Die HP wurde überarbeitet ...

***
Hier ein paar Worte zur Rasse Affenpinscher,
der diese Seite ja in
erster Linie gewidmet ist:

Kesser Kobold - fast vergessen ...

Möglichst weit weg und möglichst exotisch. Dieser Trend galt vor "Corona"-Zeiten nicht nur für Urlaubsziele, sondern auch für Hunde. Der letzere Trend hat  nun in dieser außergewöhnlichen Zeit noch zugenommen. Da schmückt man sich mehr als je zuvor gerne mit Lhasa Apso, Do Khyi, Russkiy Toy, Nova Scotia Duck Tolling Retriever oder Kooikerhondje. Besonders auch die gewagtesten Mischlinge, frech und Geld einbringend "Designer-Hunde" genannt, sind in "Hundlerkreisen" angesagt.
(Früher wurden solche "Ups"-Würfe für kleines Geld
unter der Hand weitergereicht und man war froh,
wenn jemand die Kleinen nahm).
Stolz präsentieren also die Besitzer - natürlich unter Wahrung des nötigen Sicherheitsabstandes - ihre Hunde im Auslaufgebiet.
Und dann kommt da so ein kleiner, rauhaariger kesser Kobold mit rundem Kopf, verkürztem Fang, Vorbiss und feurigen Kulleraugen daher und rockt die Hundewiese.

"Ach, wie entzückend! Was ist das denn? Ein Mo-Tzu? (Kreuzung zwischen Mops und Shi Tzu)"

"Nein, ein Affenpinscher!"

Hierauf erfolgen die verschiedensten Reaktionen. Meist folgt die Frage:

"Ach, nun sagen Sie doch mal - wie heißt der denn richtig?" - Das ist die netteste Variante.

Dann gibt es das ungläubige Kopfschütteln mit dem vielsagenden "Willst du mich verar....."- Blick, was getoppt wird vom empörten "Kopf-in-den-Nacken-werfen", umdrehen, abrauschen.

Die Leute, die sich auf ein weiteres Gespräch einlassen, sind allerdings meist in kürzester Zeit dem umwerfenden Charme, dem feurigen Temperament, mit dem das "Äffchen" auch Spielpartner wählt, die um ein Vielfaches größer sind als es selber und seinem Schneid erlegen.

"Ach, und warum heißt der so?"

Tja, das weiß wohl niemand so genau, wie und warum dieser zauberhafte Hund zu diesem skurrilen Namen kam. Mag sein, dass der das Gesicht umrahmende Haarkranz, der radial abstehende Schopf sowie der ausgeprägte Schnauz-, Kinn- und Backenbart an ein Äffchen erinnern, mag sein, dass er aufgrund seiner Witzigkeit und seiner fröhlichen Späße mit ihnen verglichen wurde. Ich selber habe eine nicht ernst zu nehmende Theorie entwickelt, wie dieser Name entstand:

Eifrige Nachforschungen der Verfasserin und ihres Mannes ergaben, dass irgendwann in lange vergessenen Zeiten, als es noch Pferdekutschen und Ställe und somit auch Stallhunde, die die Mäuse und Ratten kurzhielten, gab, ein Engländer durch Deutschlands Süden reiste. Es war ein Mensch, der den Hunden sehr zugetan war und sich an ihnen erfreute. In einer Poststation tummelten sich mehrere Pinscher von ganz unterschiedlicher Größe, Fellart und Farbe, wie es eben zu jener Zeit noch war. Unter ihnen gab es einen, der durch sein Temperament und seine außergewöhnliche Drolligkeit besonders auffiel: ein sehr kleiner, sehr kesser Kobold, unerschrocken und draufgängerisch. Er hatte raues, hartes Haar und einen starken Kinn- und Backenbart. Seine vor Lebenslust blitzenden und von großer Intelligenz kundenden runden, großen, dunklen Augen wurden von harschen Brauen überdeckt, und auf seinem kleinen runden Kopf hatte er einen lustigen, radial abstehenden Haarschopf. Der Engländer war von diesem Hündchen begeistert und er fragte, um was für eine Rasse es sich denn wohl handeln möge.

"Dös is halt so a Pinscher" gab der Poststationshalter zur Antwort und der Engländer fügte, weil ihn der Kleine so erfreute, belustigt hinzu: "Oh, it's a fun pinscher".

 

 

Der Poststationshalter verstand den Mann nicht richtig, aber er suchte schon lange eine Bezeichnung für den drolligen Hund. So griff er sie auf und gab den Namen weiter, wie er ihn verstanden hatte: AFFANPINSCHER. Daraus wurde dann im Laufe der Jahre eben "Affenpinscher".

Auch Frau Barbara Zimmermann hat sich dem Rassenamen 2003 in einem ihrer vielen Gedichte gewidmet. So war vor etlichen Jahren in der PuS zu lesen:

 

 
Viele lieben ihren Rassenamen,
und sie steh'n zu ihm, von Kopf bis Schwanz,

denn er kleidet sie und ihre Damen.  

Meinem mangelt es an Eleganz.

"Affenpinscher" finde ich empörend. 

Dieser Name macht rein gar nichts her.

Bin nicht Aff' noch Pinscher. Das ist störend

und kränkt meine zarte Seele sehr.

Warum heiß' ich nicht wie and're kleine Hunde

"Inka Orchid Flower", "Papillon"?

Der "Chihuahua" ist in aller Munde.

"Yorkie"! "Westie"! So was hat Facon!

Ach, wie gerne hieße ich exotisch

"Pekinese" oder "Cavalier".

"Affenpinscher" klingt so unerotisch.

"Shi-Tzu" passte fabelhaft zu mir!

"Japan Chin" und "Mops" ließ ich noch gelten,

auch "Jack Russel" ist durchaus dabei.

Aber: Liegen nicht komplette Welten 
zwischen "Affenpinscher" und "Shar Pei"?

Gott sei Dank - es halten meine Leute

l
iebevoll und fest zu ihrem Tier.

Wir sind eine eingeschwor'ne Meute.

Wer uns auslacht, fliegt. Das sag ich Dir.


Dieser Text war begleitet von einem Foto unserer "Xelina vom Pfefferhäuschen". Xelinchen bedankte sich mit folgenden Versen:

Letztens stand an dieser Stelle: Meinen Namen mag ich nicht,

denn statt des kessen, kleinen Hündchens denkt man an einen "Käffewicht".

Und wie ich nun so überlegte, dass ich schon gerne anders hieß,

beschlich mich sogleich der Gedanke, wie wohl, wenn man mich denn ließ.

Ich blätterte in einem Tierbuch. Da hab ich Affen drin erblickt:

Oh! Affen sind ja tolle Tiere - klug, sozial, flink und geschickt!

Warum sollt denn in meinem Namen nicht doch was von einem Affen sein?

Und so blätterte ich eifrig. Schau mal! Dieser ist doch fein!

Ein Gibbon! Der hat große Klasse! Gerne schlösse ich mich an.  

 

Und so hieße unsere Rasse einfach "Gibboneser" dann!

Nun, ich weiß nicht, ob ein attraktiverer Name die Popularität der Äffchen in Liebhaberkreisen steigern könnte, denn hier hakt es offensichtlich. Im Gegensatz zu Aussteller-Kreisen, in denen diese Rasse längst keine unbekannte Größe mehr ist und auf internationaler Ebene wahrhaft grandiose Erfolge verzeichnen kann, ist sie trotz zahlloser Bemühungen etlicher engagierter Äffchenfreunde als reiner Familienhund weitgehend unbekannt. Die jährlichen Zuchtzahlen sprechen eine deutliche, ja erschreckende Sprache.

Das hat diese alte Rasse - schon um 1580 von Hans Hoffmann dargestellt, auf Holzschnitten Albrecht Dürers zu finden, in der Literatur erwähnt, so z.B. in dem Buch "Geigerkönig August Wilhelmj" - wirklich nicht verdient. Der Affenpinscher passt nämlich hervorragend in die heutige Zeit: pflegeleicht, robust, ausdauernd, langlebig, einfühlsam - einfach ein Herzensdieb. Darüber hinaus ist diese kleine Persönlichkeit mit dem starken Wesen auch noch ziemlich anspruchslos: Diese Hunde sind mit dem Leben in der Stadt durchaus zufrieden - vorausgesetzt natürlich, sie bekommen den nötigen Auslauf und die erforderliche Ansprache. Was den Auslauf angeht: hier begnügen sich die kessen Kobolde auch mal mit einem kurzen Gang um den Block, wenn für einen längeren Parkspaziergang die Zeit fehlt. Dabei sind sie aber durchaus bereit und in der Lage, ihre Menschen auf langen Wanderungen zu begleiten, wobei der wenig ausgeprägte Jagdtrieb sogar einen Weg durch den Wald zur Erholung werden lässt.

 

Ach ja - und sportlich sind Äffchen auch. Sie eignen sich für die modernen Hundesportarten wie z.B. Agility und können es hier bei geeigneter Anleitung zu beachtlichen Erfolgen auf hohem Niveau bringen. Wie steht schon in meinem Hundebuch der 1950er Jahre: Sie lernen und gehorchen gern und es ist eine Freude, sie bei Prüfungen gegen Hunde antreten zu sehen, die um ein Vielfaches größer sind als sie.

Affenpinscher wollen einfach dabei sein - und das können sie auch: sogar auf Flugreisen als "dog in cabin".  

 

Jene Menschen, die einmal das einfühlsame Wesen dieser Hunde erleben durften, werden meist "Wiederholungstäter" nach dem Motto "Einmal Affenpinscher - immer Affenpinscher".

Ich selber lernte im Laufe meiner "Hundlerlaufbahn" die verschiedensten Rassen intensiv kennen und muss mit Überzeugung sagen: Bei den "Kleinen" haben die Äffchen mein Herz voll und ganz erobert, denn sie sind trotz ihrer Kleinheit Hund durch und durch - sie sind nicht wirklich klein, sondern Konzentrate!

Ich wünsche mir für diese wunderbare Rasse ein wenig mehr Popularität - wobei ihr allerdings das Schicksal der "Modehunde" erspart bleiben möge!

***

Es erfüllt mich mit Stolz, dass ein Artikel von mir zum AP in Deutschland und Fotos von mir gezüchteten Hunden
im Rahmen des umfangreichen Berichts über Affenpinscher in der November-Ausgabe des hoch angesehenen
Hundemagazins "Our Dogs" (GB)
Platz gefunden haben.

 

 




1000 Dank für diese Chance,
Toni Teasdale, Kennel Tonsarne!

***

Statement
zum Bericht der Zuchtrichterobfrau
für das Jahr 2019
PuS 10/2020
 

Zunächst einmal danke ich der Richterobfrau für ihren Bericht in der PuS, den ich aber im Hinblick auf den Affenpinscher nicht unkommentiert hinnehmen kann - insbesondere die Stelle „Auch die Popularität einer Rasse wird sich durch eine Änderung des Rassestandards nicht verbessern...“

DOCH! Die durch die Richterobfrau durchgeführte Umfrage bei AP-Züchtern im In- und Ausland ergab die eindeutige Meinung, dass die Popularität der Affenpinscher gesteigert werden müsse. Und genau da liegt der „Casus Knacktus“, weshalb ich (nebenbei ermutigt durch Gespräche mit PSK-Richtern!) den Antrag auf Änderung des Standards in Bezug auf die Zähne gestellt habe.
Bei einer solchen Änderung würde es sich ja auch nicht um eine wirkliche Neufassung handeln - sondern, ganz im Gegenteil, um eine Annäherung an jene Standards, die lange vor der Gründung des PSK und seit der Gründung desselben bis in die späten 1990er Jahre hinein gültig waren, also seit mehr als 100 Jahren. Als Beispiel sei jener von 1979 aufgeführt, den der hoch geschätzte Kynologe und Affenpinscherspezialist sowie -züchter Arthur Knieriem ausgearbeitet hat. Dieser Standard wurde seinerzeit einfach „an den Affenpinscherzüchtern vorbei“ geändert und ist damit der EINZIGE einer vorbeißenden Rasse, in dem überhaupt eine bestimmte Anzahl von Zähnen verlangt wird.

Sogar der Gebrauchshund Deutscher Boxer macht hier keine Ausnahme - es wird lediglich ein kräftiges Gebiss verlangt!

Der Affenpinscher hat laut FCI-Standard einen Schädel, der eher kugelförmig als gestreckt ist und einen kurzen, geraden Fang. Dass in einem kugeligen Schädel mit kurzem Fang keine normal entwickelten 42 (oder auch nur 40) Zähne Platz finden können, ist die logische Folge und sollte jedem einleuchten. Daher haben vollzahnige Exemplare oftmals sehr kleine Zähne oder solche, die sich irgendwie ihren Platz im Kiefer suchen bzw. schaffen. Sie stehen entweder schräg, haben schwache, ungenügend angelegte Wurzeln, schlimmstenfalls bohren sich auch Zähne in das Zahnfleisch. Und in manchen Fällen schiebt sich der Unterkiefer deshalb viel zu weit nach vorne und lässt den Hund entstellt, ja geradezu hässlich, aussehen.
Der aktuelle Standard dient daher in dieser Beziehung weder der Qualität noch der Gesundheit unserer Hunde!Doch zurück zur Steigerung der Popularität durch eine Standardänderung: Affenpinscher sind durch die beachtlichen Schauerfolge auf internationaler Ebene in Ausstellerkreisen längst keine „unbekannte Größe“ mehr und dadurch haben sie in anderen Ländern auch einen höheren Anteil als reine Familienhunde. ABER: Niemand im Ausland - auch nicht in der FCI angeschlossenen Ländern - schert sich um Vollzahnigkeit dieser Rasse. Im englischen und im amerikanischen Standard ist - wie früher bei uns auch - überhaupt keine Anzahl von Zähnen erwähnt.

Wenn ich nun aber in Deutschland einen Top-Affenpinscher habe, dem leider ein paar Zähne zu viel fehlen, stelle ich ihn doch gar nicht erst aus. Wer nimmt denn die Strapazen und Kosten einer Ausstellung auf sich, wenn er von vornherein weiß, dass er keine Chance auf ein V hat (und vielleicht auch noch mit seinem ansonsten vorzüglichen Hund hinter einem „Zumsel-Zausel“ steht, dessen einziger Vorteil seine Vollzahnigkeit ist). Das hat aber nicht nur Auswirkungen auf die Popularität, sondern auch auf die Bereitschaft, Affenpinscher zu züchten: wirklich typvolle Hunde könnten wegen fehlender Zähne keine Zuchtzulassung bekommen und die für den ohnehin engen Genpool erforderliche Blutauffrischung mit ausländischen Tieren muss wegen des Risikos „Zahnfehler“ entfallen. Engagierte deutsche Züchter oder auch Menschen, die sich als Neuzüchter der Rasse widmen möchten, werden „eingebremst“ und entmutigt.

Fazit: Wenn ein Zuchtverein es sich auf die Fahnen schreibt, einen „Außenseiter“ zu den ansonsten von ihm vertretenen Rassen zu betreuen, dann muss er auch dessen Besonderheiten gerecht werden! Ansonsten sollte man diese Rasse aus der Betreuung entlassen, zumal viele PSKler ohnehin der Meinung sind, der AP gehöre nicht in ihre Reihen.

Eine etwas ausführlichere Version dieses Statements ist auf der Seite "Über mich..." zu finden.

***

- doch zurück zum Affenpinscher:


 Wir legen größten Wert auf
Gesundheit, Wesen und Typ
und bezeichnen Affenpinscher
als "KESSE KOBOLDE".

  https://www.vdh.de/welpen/mein-welpe/affenpinscher




Mit inzwischen weniger als 20 Welpen pro Jahr in Deutschland
ist er hierzulande eine echte Rarität und ich fürchte,
dass die Population weiter abnehmen wird.

***
Aber nun zu ein paar Erinnerungen:
Am 28. Juli 2019 habe ich bei strahlendem Sommerwetter
bei der gut organisierten KSA der PSK-OG Jarmen
in kameradschaftlicher Atmosphäre "Äffchen" ausgestellt.
Unsere "Super-Veteranin"
Multi-CH (u.a. Internationaler CH)
My Fair Lady Maskottchen
war mit 15 Jahren!
in der Veteranenklasse am Start und erhielt
die Note V1 mit allen Anwartschaften.
Unser "Show-Girl"
Multi-CH (u.a. Internationaler CH)
Lakritznase Candy Girl
startete in der Ehrenklasse
und ging damit nicht um das BOB.


Bäretriewer's Kunigunde
gen. Karla,
Bes. Petra Gericke,
Zwinger "vom alten Kraftwerk"
Berlin,
www.dp-vom-alten-kraftwerk.de/
erhielt
die Bewertung V1
nebst allen Anwartschaften
und wurde BOB.
Danke, dass ich diesen
lebensfrohen, freien Hund
vorführen durfte!

----

suuuuuper:
Lakritznase Emil (gen. Pix)
oder auch die "Rennsemmel" -
ausgebildet, geführt und
im Besitz von Silke Nettkau,
wurde Vizelandesmeister HSVRM
und hat sich damit
im Alter von 9 !!! Jahren
noch einmal für die
Deutschen Agility-Meisterschaften (dhv)
qualifiziert!


Silke und Pix
Mein tiefer Respekt und
meine Hochachtung
für dieses Dream-Team!
Herzlichen Glückwunsch!
Und alle, die das Gerücht
verbreiten, hoch im
Standard stehende Affenpinscher
hätten Atemprobleme,
sollen einmal in Anbetracht
dieser Leistung
über diese
Behauptung nachdenken!

***
Da die Website von
Frau Liselotte Bergmeyer, Zwinger Maskottchen,
www.Affenpinscher-Zwergschnauzer.de.tl
nicht mehr fortgeführt wird,
bekommen die Maskottchen
hier bei den Lakritznasen unter dem Button
"Zwinger Maskottchen"
  ihr eigenes Reich.
Wir haben Frau Bergmeyer
so viel mehr zu verdanken als
"nur" unsere Lady!
 
***


 

***
Wundervolle Überraschung:
Im aktuellen
Kosmos-Hundeführer




ist
Lakritznase Duke zu finden!
Welch große Freude und welche Ehre
für die stolzen Besitzer
B. u. F. Schottmann
und natürlich auch für mich
als Züchterin!

Vielen Dank an die
Autorin und den Verlag!

***
Hundezucht ist bei uns mit diesen Logos verbunden:








Für die Pinscher- und Schnauzerrassen kommt
dieses Logo noch hinzu:



Es gibt Zuchstätten, die zusätzlich zum VDH-Logo
eine VDH-Züchterplakette führen.
Diese sagt nichts über den Zustand und die Qualität der entsprechenden Zuchtstätte aus, denn die Plakette können Züchter, die dem VDH angehören, dort kaufen. Sie ist mit Vergünstigungen bei Werbeinseraten verbunden.

***


Lakritznase Fürst Fedor ("Fedi") in Action. 
(Bes. Katja Krauth), ebenfalls ein
 "Agility-Königsdisziplin A3"-Hund.
Danke, Katja, dass Du diesen wundervollen Hund
auf so rücksichtsvolle Weise gefördert hast,
einfach wirklich aus Spaß an der Sache.

(Foto: zur Verfügung gestellt von K. Krauth, copyright: Annika Ridder).

***
 

 


Internationaler Champion
Lakritznase Candy Girl, WT. 6.6.2007

Foto: Roberto
Jahresjugendsieger
Klubjugendsieger
Klubsieger
Winner Amsterdam
Europasieger  (mit BOB)
Bundessieger
ISPU-Sieger
Niederländischer Champion
ISPU-Klubsieger
Bundessieger
Deutscher Champion VDH
Deutscher Champion PSK
erfolgreichste Ausstellungshündin in ihrer Klasse bei der
Landesgruppe Westfalen 2008 und 2009
erfolgreichste AP-Hündin der Landesgruppe Westfalen 2010
(Platz 2 in der Gesamtwertung)
erfolgreichste Ausstellungshündin in ihrer Klasse bei der
Ortsgruppe Gladbeck 2008,  2009,  2010

Candy war nicht nur eine erfolgreiche Schauhündin, sondern sie ist in erster Linie ein fantastisches Familienmitglied und - last, but not least -
die Mutter der  bestens geratenen
Würfe F und G
- weitere Fotos unter "Candy Girl"


***


Lakritznase Fancy Girl
D
eutscher Champion VDH und PSK
(Tochter von Lakritznase Candy Girl)
Beste Ausstellungshündin der PSK-OG Gladbeck 2013


***

Ein tolles Foto von "Rennsemmel Pix"
(Lakritznase Emil)
Bes. Silke Nettkau
Copyright: Katha Rina

***

ÜBRIGENS - IMMER AKTUELL:
Augen auf beim Hundekauf! Bei jeder Rasse - auch bei den Affenpinschern - gibt es ab und zu Angebote (meist aus dem Ausland), die auf das Mitleid der Menschen aus sind. Da werden dann auch erwachsene Hunde mit vielerlei Begründungen angeboten, aber meist werden nur Dumme (und Zahlungswillige) gesucht, die so einem "armen" Tier (das wohl leider nicht den erhofften schnellen Euro gebracht hat und nun ein "unnützer Fresser" ist) ein neues Zuhause geben. Da ist dann der Züchter schwer erkrankt und muss sich - natürlich schweren Herzen - von einigen Hunden trennen (und schwupps, schon hat er doch wieder einen neuen Wurf), und und und. Beim näheren Betrachten solcher Hunde zeigt sich dann auch schon mal, dass sie wohl in Käfigen gehalten wurden, aufgrund schlechter Haltung Fehlstellungen und abstruses Krallenwachstum aufweisen u.v.a.m. Natürlich sind diese armen Wesen nicht für "kleines Geld" zu bekommen ... Und: Zum Teil helfen sogar deutsche Züchter mit, diese Hunde - aus welchen Gründen auch immer - hier zu vermitteln. Also - wie eingangs erwähnt: Augen auf beim Hundekauf!
 

*** 

Es hatte für uns absolute Priorität, unsere Welpen in artgerechte, liebevolle Haltung zu geben.

 Wir freuten uns natürlich besonders, wenn sie im Rahmen dieser Haltung auch im Sport, in der Zucht oder im Ausstellungswesen "Karriere" machten.

 

So gab es zwei wirkliche "Agility-Stars" mit dem
Zwingernamen Lakritznase:
Emil (Pix) und Fürst Fedor
(Beide  "Königsdisziplin" A3),
aber bereits auch Benno und Carlos
waren erfolgreich in dieser Sportart unterwegs!

Die einzelnen, sehr beachtlichen, Zucht- und Schauerfolge
der diversen Lakritznasen sind auf den entsprechenden Seiten hier oder auf ihren eigenen Websites zu verfolgen.
Besonders erwähnen möchte ich aber an dieser Stelle
Lakritznase Charlotte,
die im Zwinger van Tani Kazari
(M. Cooijmans, Lieshout/NL),
verpaart mit Mieke Cooijmans Traumrüden
Kyleakin Space Cowboy
wundervolle "Kinder" hatte -
zum Beispiel Mambo Jambo, Champagne Charly, Humpty Dumpty und Zip a Didoda van Tani Kazari.

***


 

 

Dieses tolle Bild hat
Joelle Majerus, Luxemburg,
für die Lakritznasen gemalt!
1000 Dank, Joelle!
***

 

Unser Motto:
Tradition bedeutet nicht
Anbeten der Asche,
sondern Weitertragen der Glut!

Folgende Zitate finden wir für uns besonders passend -
sie mögen auch als unsere Antwort auf
anonymes Geschreibsel,
Intrigenspinnerei
und sonstige "Nettigkeiten"
gelten:
 

 Wenn du kritisiert wirst, dann musst du irgend etwas richtig machen. Denn man greift nur denjenigen an, der den Ball hat.
(Bruce Lee)

Treffend ist auch die erste Strophe
aus einem Gedicht von Peter Rosegger:

Ein bisschen mehr Freude und weniger Streit,
ein bisschen mehr Güte und weniger Neid,
ein bisschen mehr Liebe und weniger Hass,
ein bisschen mehr Wahrheit,
das wär' doch was!

Besonders die Sache mit dem Neid und der Wahrheit gefällt mir sehr gut.

 ***

Unter dem folgenden Link
ist ein nettes Video von Candy Girl
(Mutter unseres F- und unseres G-Wurfs)
zu sehen -
puh - es war heiß an dem Tag!

The following link
shows Candy Girl (mother of our F- and our G-litter)

on  a dogshow -
it was a warm, sunny day!


https://www.youtube.com/watch

  copyright: Guido Evertz, dem ich herzlich für diese schöne Erinnerung danke!

 
Seit einiger Zeit ist ein "Gerücht" im Umlauf, das da lautet, der Nasenrücken eines AP müsse "Zwei-Finger-breit" lang sein. Ups. Zwei Finger? Zwei schlanke Finger einer zarten Frau, zwei dicke "Wurstfinger", zwei Finger eines Schmiedes oder wie? Und bei einem kräftigen Rüden an der oberen Grenze genauso wie bei einer kleinen Hündin an der unteren Grenze?
Wenn das so ist, dann hatte selbst der Super-Vererber Topper Maskottchen nebst so ziemlich allen "Maskottchen" wohl eine zu kurze Nase und unsere Top-Winner Hündinnen
Xelina vom Pfefferhäuschen,
My Fair Lady Maskottchen und
Lakritznase Candy Girl auch...
Ich weiß nicht, wer  solche  Theorien aufstellt und vor allem warum, ich weiß nur, was im Standard steht, nämlich, dass der Nasenrücken kurz und gerade sein soll...

Mit "Zwei-Fingern-Breite" einer Männerhand beispielsweise sehen Äffchen jedenfalls nach allem Möglichen (vielleicht nach Zwergschnauzern) aus, aber nicht mehr nach Affenpinschern...
***
  

 
Zwischendurch mal was zum Schmunzeln:


Ein gut gehaltener Hund denkt: sie lieben mich, sie pflegen mich, sie füttern mich - sie müssen Götter sein!


Eine gut gehaltene Katze denkt: sie lieben mich, sie pflegen mich, sie füttern mich - ich muss ein Gott sein!

Zitat: unbekannt

***

Am 15.7.2018 habe ich unsere Affenpinscher-Rentnerband (14!, 11 und 7 Jahre) nach ca. 5 Jahren aktiviert und die alten Damen noch einmal ausgestellt. Es war eine wunderbare KSA-Ausstellung bei der Ortsgruppe Jarmen bei tollem Sommerwetter in entspannter, freundschaftlicher Atmosphäre. Dem Wohle der Hunde (und der Menschen) wurde voll und ganz Rechnung getragen. Und die super Bewertungen haben uns besonders gefreut - die "Mädelz" haben es immer noch drauf! Int. Ch. (u.v.a. Titel mehr) My Fair Lady Maskottchen mit ihren 14 Jahren wurde durch den geschätzten Richter, Herrn Albert Probst, sogar dem Publikum besonders vorgestellt. Sie präsentierte sich in Top-Kondition in der Veteranenklasse. Und unser geborenes "Show-Girl" Int. Ch. (u.v.a. Titel mehr) Lakritznase Candy Girl zeigte mit ihren 11 Jahren in der Ehrenklasse allen Leuten den ganzen Charme eines Affenpinschers, den sie an ihre Tochter D CH VDH und PSK Lakritznase Fancy Girl vererbt hat. Auch Fancy präsentierte sich in Top-Form, erhielt in der Championklasse die
Formwertnote V 1,
wurde BOB
und kam bei der Wahl des BIS ziemlich weit mit nach vorne! DANKE, PSK OG JARMEN, für diesen gelungenen Tag!


My Fair Lady Maskottchen
im Alter von 14 Jahren
bei der KSA-Ausstellung Jarmen


KSA Jarmen BIS-Auswahl

Lakritznase Fancy Girl
kam ziemlich weit nach vorne!

***

  ...hier kommt ein Video von

Lakritznase Emil gen. Pix,
aufgenommen bei der
German Classics 2012.
Die kleine "Rennsemmel"
läuft hier 3,99 m/sec!

https://www.youtube.com/watch

Eine dicke Gratulation!

Selbst im Alter von 10 Jahren ist PixEmil
noch flott unterwegs.
Entsprechende Videos sind z.B.
bei Facebook zu finden.


https://www.youtube.com/watch?v=F_ETAqiWno4




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Kesser Kobold - fast vergessen
Diese Seite ist einer Hunderasse gewidmet, die gerade hier im Mutterland ihres Entstehens ziemlich in Vergessenheit geraten ist...
 
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