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Rassebeauftragte des PSK



Als Rassebeauftragte/Rassebetreuerin  des PSK stand ich allen Leuten, die sich für diese liebenswerte Rasse interessieren, zur Beantwortung entsprechender Fragen gerne zur Verfügung.
Daran ändert sich nichts durch die Tatsache, dass ich nach Ablauf meiner Amtszeit für dieses Amt einstweilen nicht zur Verfügung stehe
(neue Lebensabschnitte verlangen nach neuen Aufgaben!)
Ich bedanke mich für die Unterstützung meiner Züchterkollegen und für die konstruktiven Gespräche und Diskussionen.
Meiner Nachfolgerin/meinem Nachfolger wünsche ich viel Erfolg und eine glückliche Hand!

Sie erreichen mich weiterhin per eMail: gabriele.trosbach@rub.de
oder telefonisch
039924 799890 (bitte scheuen Sie sich nicht, auf den AB zu sprechen - ich rufe zuverlässig zurück!)


 

 

 

Die Welpen- (und auch Junghund)liste des Pinscher-Schnauzer-Klubs ist zu finden unter

psk-pinscher-schnauzer.de/
 
hier bitte bei "Welpenliste" schauen, und dann bei "alle Pinscher".

The official puppy-list of the Pinscher-Schnauzer-Club of Germany you can find here:

 

 


Nachfolgend ein Link auf das Rasselexikon des VDH (inkl. Video). Es beginnt mit dem Affenpinscher. Und der kesse Kobold hat es wirklich verdient, ganz oben zu stehen!

vdh.de/welpen/mein-welpe/affenpinscher

Gedanken zur Zucht:

Ich finde es schade, dass sich die Hundezucht (ich rede hier nicht von "Vermehrern" und dgl., sondern von der Zucht im VDH / in der FCI)  immer mehr von den Begriffen "Liebhaberei" und "Hobby" entfernt.
Besonders schlimm - weil wirklich folgenschwer für Rassen mit kleinem Genpool - ist es, dass sich der Trend abzeichnet, Rüden, die noch keinen Nachwuchs vorweisen können, nicht zur Zucht einsetzen zu wollen.

Man möchte eine "Garantie für Welpen" und hat dabei wohl mehr den eigenen Geldbeutel als das Fördern der Rasse im Blick. Da wird gerne vergessen, was "Zucht" eigentlich ist - nämlich das Bestreben, dem "Zuchtziel" = dem Standard nahezukommen. Dieses Ziel lässt sich aber nur erreichen, wenn man sich mit der Abstammung der einzusetzenden Tiere auseinandersetzt und schaut, welcher Rüde zu welcher Hündin passt, welche Verpaarung welche Vorteile bringen könnte (außer der, Geld zu verdienen).  Um das zu verwirklichen, muss man schon bereit sein, Einsatz zu zeigen - auch finanziell und zeitlich. Und man sollte auch bereit sein, Rüden, die gut zur eigenen Hündin passen, eine Chance zu geben - selbst wenn diese noch keinen Nachwuchs vorzuweisen haben. Übrigens spricht es nicht für die Qualifikation eines "Züchters", im Falle eines "Leerbleibens" der Hündin einseitig die Ursache beim Rüden zu suchen. Jeder Züchter muss wissen, dass die Ursachen hierfür vielfältig sein können (und er sollte auch wissen, dass in vielen Fällen, wo der optimale Deckzeitpunkt per Test ermittelt wurde, Mutter Natur ganz anderer Ansicht sein kann - auch, wenn der in den letzten Jahren üblich gewordene Test beim Tierarzt etwas anderes aussagt).
Absolut verwerflich ist es, beim Leerbleiben der Hündin nach einem ersten Einsatz eines Rüden diesem Zeugungsunfähigkeit
nachzusagen!

Das zeugt von der Inkompetenz des Züchters, egal, ob in seinem Zwinger schon Würfe gefallen sind oder nicht.
Und noch ein Wort an die Neuzüchter der Rasse Affenpinscher: Ob man es wahrhaben will oder nicht - "Äffchen" sind höchst sensible Hunde, die tatsächlich oftmals anders reagieren als man es vielleicht von einer anderen Rasse her gewöhnt ist. All das muss berücksichtigt werden - nur dann wird man dauerhaften Erfolg und Freude haben.

 

Gedanken zur Physiognomie:

Seit einiger Zeit ist ein "Gerücht" im Umlauf, das da lautet, der Nasenrücken eines AP müsse "Zwei-Finger-breit" lang sein. Ups. Zwei Finger? Zwei schlanke Finger einer zarten Frau, zwei dicke "Wurstfinger", zwei Finger eines Schmiedes oder wie? Und bei einem kräftigen Rüden an der oberen Grenze genauso wie bei einer kleinen Hündin an der unteren Grenze?
Wenn das so ist, dann hatte selbst der Super-Vererber Topper Maskottchen nebst so ziemlich allen "Maskottchen" wohl eine zu kurze Nase und unsere Top-Winner Hündinnen

Xelina vom Pfefferhäuschen,
My Fair Lady Maskottchen und
Lakritznase Candy Girl auch...

Ich weiß nicht, wer  solche  Theorien aufstellt und vor allem warum, ich weiß nur, was im Standard steht, nämlich, dass der Nasenrücken kurz und gerade sein soll...
Mit "Zwei-Fingern-Breite" einer Männerhand beispielsweise sehen Äffchen jedenfalls nach allem Möglichen (vielleicht nach Zwergschnauzern) aus, aber nicht mehr nach Affenpinschern...
Natürlich darf der Affenpinscher keine Atemprobleme haben, und die hat er auch nicht. Es gibt Rassevertreter, die beachtliche Sporterfolge vorweisen. Das können nur Hunde, die frei atmen können (und auch ansonsten top fit und gesund sind!)

 

 


Gedanken zu Ausstellungen:

Manches Mal werden Kritiken an Menschen kund getan, die ihre hoch im Standard stehenden Hunde in hervorragender Kondition mit großer Perfektion vorführen und es schaffen, traumhafte Erfolge auf internationaler Ebene -  beispielsweise selbst gegen eine Konkurrenz von 6000 anderen Hunden - zu erzielen.
Ich schreibe jetzt nicht hier von Kritikern an der Zucht von Rassehunden als solcher, nicht von jenen, die Hundezucht als solche unterbunden wissen wollen, damit erst einmal all jene bedauernswerten herrenlosen Geschöpfe ein Zuhause finden, die die Tierheime bevölkern oder als Straßenhunde leben.

Hier wird es immer Kontroversen und endlose Diskussionen geben. Nein, es geht hier um Menschen, die sich durchaus für  Rassehunde oder gar deren Zucht entschieden haben.

Von ihnen werden manches Mal  - und meist  hinter dem Rücken der Kritisierten - Mutmaßungen geäußert, die erfolgreichen Ausstellungshunde seien mit "ich-weiß-nicht-was" für Mitteln "präpariert", weil soviel Erfolg doch nicht mit rechten Dingen zugehen kann.

Ich habe mir meine eigenen Gedanken hierzu gemacht, die ich im Nachfolgenden wiedergebe:


Wenn jemand, vielleicht in Bezug auf Ringtraining selber nicht sonderlich talentiert, mit einem Hund, der vielleicht auch dazu noch nicht besonders im Standard steht, auf einer - vielleicht auch noch internationalen - Schau aufläuft, muss sich nicht wundern und schon gar nicht verärgert reagieren, wenn es bessere gibt, die ihm den Rang ablaufen. Doch anstelle von Einsicht reagieren manche von ihnen mit Neid - was sie natürlich niemals zugeben würden. Das liegt nun einmal in der Natur des Menschen und ist an sich ja auch nicht weiter schlimm. Schlimm wird es erst, wenn diese Leute beginnen, erfolgreiche Hunde - und - noch schlimmer - ihren Einsatz in der Zucht - schlecht  zu reden.

Bedauerlicher Weise erkennen solche Kritiker nicht, dass gerade erfolgreich(st)e Showhunde (und ihre Handler, die wissen, wie ein Hund optimal präsentiert wird)  einen guten Beitrag zur Werbung um eine Rasse leisten, was schließlich wiederum der Bekanntheit eben dieser Rasse zugute kommt. Es sind nämlich genau diese Handler, die die Blicke auf den großen Schauen auf ihre Hunde richten , wovon gerade seltene Rassen, die um  ein klein bisschen mehr Popularität kämpfen , profitieren.

Nebenbei: Wie im Endeffekt jeder Nicht-Aussteller, der einen Hund einer bestimmten Rasse erworben hat, diesen zurecht macht (oder auch nicht), bleibt ihm selbst überlassen (es gibt Leute, die scheren z.B. ihre Bobtails nackt - ist doch okay...).

Natürlich ist es in erster Linie der Hund, der für Ausstellungen trainiert werden muss. Bei uns z.B. lernen schon die Welpen (sehr, sehr liebevoll und spielerisch), auf dem Tisch zu stehen und sich am Schnäuzchen "herumfummeln" zu lassen, sie lernen lockeres, spielerisches "Ringtraining" und dgl...

Ein Hund, der erfolgreich präsentiert werden soll, muss viel lernen, z.B., dass Fremde ihn anfassen, seinen Körper abtasten, seine Zähne kontrollieren. Er muss lernen, frei mit fremden Menschen umzugehen; er darf keine Furcht haben in der Atmosphäre großer Menschenansammlungen mit für ihn natürlich zunächst beängstigenden Geräuschen und tausenden von Gerüchen und Eindrücken und...und...und... All das ist mit viel Arbeit, Zeitaufwand, Kosten, aber vor allem mit viel Feingefühl für Tiere verbunden.

Natürlich erfordert es auch ein gewisses "Feeling", wie man sich selbst als Aussteller zu benehmen hat und wie man seinen Hund optimal präsentiert. Wenn jemand all dies nicht will und nicht beherzigen möchte, wird er mit dem "Ausstellungswesen" nicht glücklich. Es gibt genügend andere Möglichkeiten, die Freizeit mit seinem Hund zu verbringen.

Übrigens: Die Zeiten, in denen jemand auf einer Internationalen Schau mit einer "Rasserarität" auflaufen konnte und alleine durch die Tatsache, dass eben diese Rasse so selten war, gleich ganz vorne stehen konnte, sind in den Zeiten der Fernreisen, in denen auch die exotischsten Rassen keine wirklichen "Exoten" oder gar "unbekannte Größen" sind, lange vorbei.
Was die Qualifikation der Richter betrifft: auf einen zu stoßen, der die Rasse, die er bewertet, nicht kennt, ist in der heutigen Zeit eher unwahrscheinlich, weil ein Richter nur Rassen bewerten darf, für die er ein Rasseexamen abgelegt hat und deren Standard er folglich kennt. Ob er die entsprechende Qualifikation hat, lässt sich in Zeiten moderner Technik - sprich: Internet - schnell herausfinden. Ist beispielsweise einem Veranstalter ein Fehler unterlaufen und er hat einen Richter eingeladen, der eine entsprechende Rasse gar nicht beurteilen darf und der Richter hat es trotzdem getan, ist die Beurteilung ungültig. Es soll allerdings schon vorgekommen sein, dass der Richter das ihm vorgestellte Exemplar nicht als einer bestimmten Rasse zugehörig erkannte, weil es so ganz und gar nicht dem Standard entsprach und nicht als XXX zu erkennen war...

 

 

 

 

 


 
Kesser Kobold - fast vergessen
Diese Seite ist einer Hunderasse gewidmet, die gerade hier im Mutterland ihres Entstehens ziemlich in Vergessenheit geraten ist...
 
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